Allgemein | 17. November 2025

Erste Mitwirkwerkstatt im Otterland-Projekt

Am 17. November fand in Herford die erste Mitwirkwerkstatt im Rahmen des Otterland-Projekts statt. Ziel dieses Formats ist es, die Akteure und Stakeholder in der jeweiligen Modellregion zusammenzubringen, um aus unterschiedlichen Perspektiven Maßnahmen zum Schutz des Fischotters und zum Feuchtbiotopverbund zu diskutieren. Dabei sollen sowohl Möglichkeiten als auch Hindernisse erörtert werden, um die Umsetzung gemeinsam voranzutreiben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vernetzung und Beteiligung der relevanten Akteure.

Nach einem Vortrag von Anja Roy zu den Lebensraumansprüchen des Fischotters und der Bedeutung des Feuchtbiotopverbundes, stellte Zia Paul von der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford vier Beispielstandorte für potenzielle Umsetzungsmaßnahmen vor. Diese wurden anschließend in Kleingruppen intensiv diskutiert. Die vorgeschlagenen Maßnahmen reichten von Kleintierdurchlässen und dem Bau einer Berme über die Umgestaltung eines Wehres bis hin zu Auenentwicklungsmaßnahmen.

Unter den 34 Teilnehmenden fanden sich unter anderem Vertreter aus dem Naturschutz, der Wasserwirtschaft, der Landwirtschaft, dem Straßenbau sowie von verschiedenen Behörden auf Kreis- und Bezirksebene. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse, und vor allem der fachliche Austausch sowie die Möglichkeit zur Vernetzung wurden von den Teilnehmenden sehr geschätzt.