Besuch in der Modellregion Brandenburg
Am 23. Januar 2025 besuchte das Otterland-Team die Modellregion Brandenburg, um sich vor Ort ein Bild von der Gefährdungslage ausgewählter Gewässer zu machen. Im Fokus […]
REGION
Brandenburg begeistert mit idyllischen Landschaften und einer vitalen Fischotterpopulation. Die zahlreichen naturnahen Flüsse, Seen und Feuchtgebiete sind ideale Lebensräume für den Fischotter als geschützte Tierart. Die weitläufige, dünn besiedelte Landschaft bietet diesem hochmobilen, semiaquatisch lebenden „Wassermarder“ ungestörte Rückzugsorte. Zudem tragen zahlreiche Schutzgebiete und Biotopverbünde zum Erhalt seiner Population bei. Durch die Vernetzung der Lebensräume wird der genetische Austausch gefördert, was die Stabilität der Fischotterpopulation stärkt.
Seit über 20 Jahren setzt sich die Deutsche Umwelthilfe e. V. für den Fließgewässerschutz ein. Seit 2012 engagieren wir uns für den Fischotter, den Fließgewässer-Biotopverbund und die Vermittlung von Gewässerschutz-Themen. Dabei arbeiten wir interdisziplinär mit einer vermittlungsorientierten Perspektive, um an den Schnittstellen von Gewässer- und Naturschutz und bei widerstreitenden Interessen neue, integrative Wege zu gehen.
ÖKO-LOG Freilandforschung verbindet mit seinen Expertinnen für die Themen Biotopverbund und Vernetzungskonzepte einerseits und für die Ökologie des Fischotters andererseits die beiden wichtigen Themen des Projektes „Deutschland wieder Otterland“. Mit Sitz mitten in der Schorfheide besteht sowohl ein regionaler Bezug als auch eine fachliche Vernetzung über die Grenzen Deutschlands hinaus, die interdisziplinär für die Inhalte und Ziele des Projektes eingesetzt werden.
Anschriften der Organisationen
Deutsche Umwelthilfe e. V.
Hackerscher Markt 4
10178 Berlin
In Zusammenarbeit mit
ÖKO-LOG Freilandforschung
Joachimsthaler Straße 9
16247 Parlow
© C.Finke / DUH
Anne Siegert
siegert@duh.de
Anja Roy
Anja.Roy@oeko-log.com
Ein intakter Biotopverbund ist das Rückgrat für den Schutz des Fischotters – nur durch vernetzte Lebensräume kann die Art langfristig in unseren Gewässern wieder anzukommen.
Svane Bender (Bereichsleitung Naturschutz und Biologische Vielfalt, DUH)
© Y.Krummheuer
In dieser Region besteht eine anhaltende Gefährdung durch Verkehr und es kommt immer wieder zu Totfunden an den bestimmten Brücken. Die Verlustrate ist hoch und umfasst bis zu sechs Tiere der Arten Fischotter und Biber pro Jahr.
Die Anzahl von Totfunden an den oben genannten Standorten signifikant verringern, Prüfung durch Erfolgsmonitoring
Es besteht eine anhaltende Gefährdung durch Verkehr und es sind Totfunde weit abseits von Gewässern zu verzeichnen.
Übertragung des Biotopverbund- beziehungsweise Konfliktstellenmodells auf andere Landschaftstypen
Die vorhandenen Daten und Analysen werden bislang nicht in Unterhaltungs- und Planungsprozesse integriert.
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Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg

Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg
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